Filmplakat Ich. Du. Inklusion. - Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft.

Reihe · Der Besondere Film

Ich. Du. Inklusion. - Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft.

Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft
„…So erfährt der Zuschauer einiges über die Nachlässigkeiten des deutschen Bildungssystems. Es mangelt an Geld und damit an Zeit. EU-Richtlinien wurden wohl nicht zeitnah umgesetzt. Der Betrachter erfährt aber auch, wie schwer und demütigend der Zivilisationsprozess an der Schule ist. Es wird beurteilt, schematisiert. Manchmal möchte man mit den kleinen Protagonisten einfach mitheulen…“ (Quelle: M.Merkur.de)

95 Min. FSK 0

Zum Film

Handlung

Im Sommer 2014 trat eine Gesetzesänderung in Kraft, dank derer Kinder mit Unterstützungsbedarf einen Rechtsanspruch darauf haben, genau wie alle anderen Schülern an den Regelschulen unterrichtet zu werden. In der Folge wurden zahlreiche Förderschulen geschlossen und die regulären Schulen sollten durch strukturelle Änderungen die nötigen Ressourcen bekommen, um auch Kinder mit Unterstützungsbedarf adäquat betreuen zu können. Doch im Gespräch mit beteiligten Eltern, Lehrern und Erziehern offenbart sich schnell, dass auch zwei Jahre nach Inkrafttreten der Gesetzesänderung noch viele Fragen offen und viele Probleme ungelöst sind – stattdessen schieben sich die Beteiligten gegenseitig die Schuld zu oder finden, die Politik sei für die Misere verantwortlich. Thomas Binn begleitet in seinem Dokumentarfilm „Ich. Du. Inklusion.“ fünf Grundschüler mit und ohne Unterstützungsbedarf über eine Zeitraum von zweieinhalb Jahren.

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