Filmplakat Die andere Seite der Hoffnung

Reihe · Der Besondere Film

Die andere Seite der Hoffnung

Erst einmal eins auf die Nase
„…Dass dieser Film keinem banalen "Realismus" frönt, liegt auch an der Leichtigkeit, mit der das Katastrophale gezeigt werden kann, wenn man es ernst meint mit der Menschenliebe, an der unnachahmbaren leisen Komik von Kaurismäki-Filmen, mit den kleinen Farb- und Formräuschen am Rande und so weiter. Es hat auch damit zu tun, dass Menschen bei diesem Regisseur stets mehr sind als die Darsteller der Konflikte, in denen sie sich befinden….“ (Quelle: www.zeit.de)

98 Min. FSK 6

Zum Film

Handlung

Khaled (Sherwan Haji), ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft. Wikström (Sakari Kuosmanen) ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein herunter-gewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Als die finnischen Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Innenhof vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonnigere Seite, aber schon bald greift das Schicksal ein. Der Ausgang des Films bleibt offen, er führt entweder in ein respektables Leben oder auf den Friedhof. Für in die Enge getriebene Menschen bietet beides Vorzüge.

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